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Vorbehandlung. Implantation. Einheilung.

Am Anfang einer Implantatbehandlung steht die Beratung und eine ausführliche Diagnostik durch Ihren Zahnarzt. Sie können entweder weiterhin bei Ihrem vertrauten Zahnarzt in Behandlung bleiben und nur die Implantation bei uns durchführen lassen oder Sie übertragen die komplette zahnärztliche Betreuung in unsere Hände. In jedem Fall ist eine sorgfältige Untersuchung der gesamten Mundhöhle sowie ein Abtasten der Schleimhaut- und Knochenverhältnisse notwendig.  

Zusätzlich werden Gipsmodelle der Kiefer sowie Röntgenbilder angefertigt. In schwierigeren Fällen und bei fortgeschrittenem Knochenverlust ist es oft sinnvoll, zusätzlich digitales Volumentomogramm (DVT) anzufertigen, um eine dreidimensionale Darstellung der Knochenverhältnisse und der umliegenden Strukturen (Nervverläufe, Ausdehnung der Kieferhöhle) zu erhalten.  

Eine Beratung durch den Implantologen über die gewonnenen Erkenntnisse und die sich bietenden Möglichkeiten mit Informationen über den notwendigen finanziellen Rahmen schließen die Vorbehandlung ab.  

Der eigentliche Implantationseingriff wird in den meisten Fällen in lokaler Betäubung durchgeführt. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch eröffnet und der Knochen an der gewählten Stelle zugängig gemacht. Unter Zuhilfenahme einer Bohrschablone wird der Knochen zur Aufnahme des Zahnimplantates aufbereitet. Heutzutage kommen hauptsächlich Implantatkörper in Schraubenform mit selbstschneidendem Gewinde zum Einsatz. Das Zahnimplantat wird nun langsam (20 U/min) in das aufbereitete Implantatlager eingedreht und das Zahnfleisch wieder bakteriendicht verschlossen.  

Nun folgt normalerweise die Zeit der Einheilung, die je nach Situation 2 bis 4 Monate (in wenigen Ausnahmen auch länger) dauern kann. Durch die ständigen An- und Abbauvorgänge der Körperzellen wird das Zahnimplantat im Knochen integriert. Wenn das Implantat vollständig eingeheilt ist, ist es zu einem festen Teil Ihres Knochens geworden und kann außerordentlich hoch belastet werden. Dies ist wichtig um den hohen Kaukräften für sehr lange Zeit standzuhalten.  

Nach der Einheilungszeit wird das Zahnfleisch über dem Zahnimplantat betäubt und entfernt. Jetzt wird bei Curadentis standardmäßig eine Festigkeitsprüfung, der so genannte Periotest, durchgeführt.   

Hiernach erfolgt entweder die Rücküberweisung an den überweisenden Zahnarzt, oder es werden bei Curadentis Abdrücke genommen, um Kiefermodelle herstellen zu können. Hierauf wird im zahntechnischen Labor der Zahnersatz gefertigt. Am Ende der Behandlung erhält der Patient seinen Zahnersatz auf Zahnimplantaten und kann sofort schmerzfrei, sicher und fest zubeißen.

Das Zahnärztliche Implantologiezentrum ist eine Fachabteilung der Curadentis Praxisgemeinschaft
Curadentis – Zentrum für Zahngesundheit  |  Kieler Str. 1  |  12163 Berlin Steglitz

Das Team des zahnärztlichen Implantologiezentrums für Berlin, Potsdam und Umgebung betreut Sie professionell bei der Beratung und Behandlung von Zahnimplantaten, bzw. den Therapiefeldern der Implantologie, der Ästhetischen Zahnmedizin, der Oralchirurgie sowie der Funktionstherapie.